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Geflüchtete erzählen von Syrien:

Ankündigung der Buchvorstellung „Meine traurige Heimat" im Ravensburger Teil der Schwäbischen Zeitung am 26.09.2018: „Meine traurige Heimat war das schönste Land der Welt. Jetzt ist es das Unglücklichste. Mit diesem Satz beginnt ein junger Syrer seine Präsentation über Aleppo in einem B2-Sprachkurs in Ravensburg Anfang 2017. Er wurde zum Titel eines Erzählprojekts, das die Schriftstellerin Katrin Seglitz initiiert hat."

 

 

Geschichten vom verlorenen Glück:

Besprechung von Bernd Hüttenhofer im überregionalen Teil der Schwäbischen Zeitung am 29.09.2018 auf Seite 3: 

"Wer wissen möchte, wie das Leben dieser Menschen früher in ihrer Heimat Syrien war und wie es jetzt ist in Deutschland, kann ja mal Katrin Seglitz fragen. Die gebürtige Münchnerin, die seit 20 Jahren in Ravensburg lebt, hat engen Kontakt zu syrischen Flüchtlingen, seit sie 2015 für eine Ausstellung in der Kreisgalerie Meersburg Interviews mit ihnen geführt hat. (…) Am Donnerstag präsentierte Seglitz vor rund 100 Interessierten im Kornhaussaal in Ravensburg ihr Buchprojekt, für das Mohamed den Titel geliefert hat: Meine traurige Heimat war das schönste Land der Welt. Jetzt ist es das Unglücklichste." 

 

 

Erinnerungen an die verlorene Heimat

aus: Schwäbische Zeitung Bodenseekreis Meersburg 22.10.2018. Von Helmut Voith

"So voll wie bei diesem Jour fixe des Internationalen Bodensee Clubs sei es noch nie gewesen, hat Chris Inken Soppa vom IBC die vielen Zuhörer begrüßt, die am Samstagnachmittag in Meersburg (...) im Leseraum des Burgcafés saßen. Thema war das Buchprojekt „Meine traurige Heimat“, das die Autorin Katrin Seglitz aus Ravensburg zusammen mit vier syrischen Geflüchteten vorstellte.

Das Thema Flüchtlinge ist seit Jahren ein Dauerbrenner in Deutschland, bei dem Emotionen verschiedenster Art auftauchen. Katrin Seglitz, die sich seit Jahren um syrische Flüchtlinge kümmert, hat einen anderen Weg gewählt. (...) Anstelle des Gesprächs über sie steht (...) das Gespräch mit ihnen im Fokus. Das eröffnet neue Sehweisen und Perspektiven: „Wir wollten unser Land gerechter machen. Schöner geht nicht. Syrien ist das schönste Land der Welt“, schreibt Yusuf aus Damaskus. (...)

 


Syrer erzählen ihre Heimatgeschichten

aus: Südkurier Meersburg 22. Oktober 2018. Von Sylvia Floetemeyer

"Dichtgedrängt sitzen die Besucher beim Literarischen Jour Fixe des IBC, dem letzten im Jahr 2018, im Nebenzimmer des Cafés auf der Meersburg. "So voll war's noch nie", freut sich Leiterin Chris-Inken Soppa. Außerordentliche Literatur steht an diesem Tag im Mittelpunkt: Texte von aus Syrien Geflüchteten, die heute in der Bodenseeregion leben. (...) 

Seit Jahren unterhält Seglitz engen Kontakt zu syrischen Geflüchteten. Mit ihnen reden statt über sie, lautet ihre Devise, die sie auch den Zuhörern ans Herz legt. (...)