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Andreas Kirchgäßner "Die sieben Farben der Nacht"

 

Wir freuen uns, dass das Buch von Andreas Kirchgäßner auf der Welt ist. Lesend können Sie ihn auf seiner Reise durch den Süden Marokkos begleiten - zu den Gnawa in Essaouira, zu ihrer Musik und den Mlouk. Vorne im Buch ist eine Karte von Marokko, auf der Sie die Orte finden, von denen im Buch die Rede ist.

 

Aus dem Glossar von Stephan Müller am Ende des Buchs:

Die Gnawa nennen ihre Genien Mlouk (Einzahl Melk von arab. malaka = besitzen). Das Wort Mlouk bezeichnet das Pantheon der weiblichen und männlichen Genien, Heiligen und Engel, die von den Gnawa angerufen werden. Es gibt muslimische, jüdische und afrikanische Geister. Die Mlouk sind weder gut noch böse, wenn sie jedoch nicht beachtet werden, können sie störende oder krankmachende Wirkungen haben. Jeder Melk hat sein eigenes rhythmisches Muster und seinen Liedtext. Die Lieder werden auf Arabisch gesungen und sind häufig versetzt mit Wörtern aus westafrikanischen Sprachen.

 

 

 

Zu den Instrumenten, die während einer Lila gespielt werden, gehört die dreisaitige Guembri. Ihr langgestreckter rechteckiger Körper ist aus Holz und an der Oberseite mit einer ungegerbten Tierhaut überzogen. Die Saiten sind aus Schafs­darm und werden nicht mit Wirbeln, sondern mit einem Lederband am Hals befestigt. Das Foto zeigt einen Moqadem, der eine Guembri stimmt.

 

 

 

Die Bücher sind da

 

Keine Plastik-Einzelverpackung mehr ... Fortschritt ist manchmal die Rückkehr zu einem bewährten und völlig ausreichenden Vorgehen ...